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KUNSTPROJEKT „AGNES BERNAUER“

  
  
   NON-PROFIT KUNSTPROJEKT "AGNES BERNAUER"
   im Rahmen der Konzeption "Kulturelle Bildung für München" [5]
   (Dr. Alexander Amelkin, freiberuflicher Künstler)
  
  Ich habe vor etwa einem Jahr das ehrenamtliche Kunstprojekt "Agnes Bernauer" begonnen und verfolge dabei drei Richtungen: Die erste ist die Einführung von Kindern in die Welt der Kunst mit dem Motto "Zeichnen als Weg" als Aufbruch zu einem bewussten Weg vom Impuls zum Ziel mit dem Systemischen Ansatz [1]. Die zweite Richtung ist die Implementierung der neuen positiven Kunstströmung "Innere-Schönheit-Portrait", die ich bereits seit 10 Jahre praktiziere. Die dritte Richtung "Kulturell-künstlerische Bildung" ist mit der Geschichte von Schloss Blutenburg, dem Stadtbezirk Obermenzing und überhaupt München und Bayern verbunden, hat kulturell-historische und pädagogische Bedeutung und unterstützt Heimatverbundenheit.
  
  Ich habe Kunst beim bekannten Kunstmaler Semen Leonowitsch privat studiert und blicke auf 13 Jahre pädagogische Erfahrung an der Uni in Moskau zurück. Neben meiner künstlerischen Tätigkeit als Zeichner bin ich auch Schriftsteller, Dichter und Liedermacher [6]; Ich habe eine eigene Version der Geschichte "Agnes Bernauer" ("Die zwei Schwäne") geschrieben und bereite derzeit Bilder- und Liederzyklen zu diesem Thema vor.
  
  Meine Intension ist, mit der Verbindung von Kunst und Kultur die kreativen und revitalisierenden Energien in Menschen zu wecken. Derzeit erteile ich Kunstunterricht mit behinderten und nichtbehinderten Kindern auf Basis der vorgenannten drei Richtungen und im Rahmen des Kunstprojekts "Agnes Bernauer". Zu diesem Thema plane ich nun auch kulturelle Ausflüge für Kinder sowie Pleinairs (Freilichtmalerei-Unterricht) im Schloss Blutenburg und in Obermenzing. Diese sollen beinhalten Kunstunterricht, Geschichten-Erzählen (Kunst, Kultur, Feste und Bräuche, die Geschichte von Schloss Blutenburg und von Obermenzing, das Leben von Agnes Bernauer, Jan Pollack, Edgar Ende, usw.). Hinzukommen sollen Museumsbesuche sowie die Teilnahme an Kinderbilderausstellungen und an Kinderkonzerten mit eigenen Liedern und Volksliedern.
  
  Märchen: Die zwei Schwäne
  
  Vor langer Zeit lebte in München Prinz Albrecht, einziger Sohn und Thronfolger des Wittelsbacher Herzog Ernst. Während seiner Teilnahme an einem Ritterturnier in Augsburg stärkte er sich in einer Badestube. Dort lernte der bayerische Herzogssohn die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie. Im Mittelalter galt der Baderstand jedoch als unehrenhaft. Deswegen heiratete Prinz Albrecht seine Geliebte heimlich. Auf einer von der Würm umflossenen Insel baute er für seine Gemahlin das Schloss Pluedenburg, wo sie glücklich zusammen lebten. In dieser Zeit widmete Albrecht der Bernauerin das Minnelied "Für Agnes":
  
   Als eine alte Seele
   trieb mich beständig um
   die Dunkelheit, die Leere.
   Ich war so taub, so stumm.
  
   Dann stieß ich gegen etwas,
   verstand den Fluss der Zeit,
   die Freude an der Freiheit.
   Damit ging ich soweit.
  
   Der Jubel meiner Seele
   war unvollständig hier,
   bis ich Dich überraschend sah.
   Bin glücklich wegen Dir!
  
  Da Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater Herzog Ernst keine andere Möglichkeit, als sie unter dem Vorwurf der Liebeszauberei und der Hexerei anklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Während Albrecht zur Jagd in Landshut weilte, wurde Agnes Bernauer in Straubing von einer Brücke in die Donau gestoßen. In seiner Wut gegen den Vater rief Prinz Albrecht seine Leute zu den Waffen. Herzog Ernst ließ den Kaiser Sigismund bitten, einen friedensstiftenden Brief an Albrecht zu schicken und es kam nicht zum Krieg. Trotz der Aussöhnung Albrechts mit seinem Vater konnte der bayerische Prinz nicht ohne die Bernauerin leben. Und danach geschah das eigentliche Wunder: Einer nach dem anderen verwandelten Agnes und Albrecht sich in Schwäne, und als solche leben sie noch heute in den Weihern und in der Würm bei Schloss Blutenburg in Glück und Frieden. Diese zwei Märchenschwäne und das vom Bildhauer Joseph Michael Neustifter errichtete Denkmal für die liebende Bernauerin sind die schönsten Glücksbringer für viele Schlossbesucher geworden.
  
   QUELLEN
  
   1. Dr Amelkin AA (2003): Living Systems Control. - Moscow State University of Food Production: 124 S.
   2. Robert Lanza (2007). "A New Theory of the Universe: Biocentrism builds on quantum physics by putting life into the equation" (Spring). The American Scholar. March 1, 2007
   3. Rosalind Cuthbert (2004). "Grosse farbige Kreativschule. Portraetmalerei. Anatomie - Proportion - Ähnlichkeit - Farbe - Licht - Komposition" - Bellavista, Köln.
   4. Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. "Das Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsregierung", 2013
   5. Die Konzeption "Kulturelle Bildung für München", Landeshauptstadt München, Kulturreferat, 2010
   6. Alexander Amelkin. "Der Yuppie-Blues." - eXperimenta, 11/14, November 2014. S.31-35. - http://www.experimenta.de
  
  
  
  "Diese zwei Märchenschwäne und das vom Bildhauer Joseph Michael Neustifter
  errichtete Denkmal für die liebende Bernauerin sind die schönsten Glücksbringer
  für viele Schlossbesucher geworden."
  
  
  
  "Innere-Schönheit-Portrait" (Alexander Amelkin, Kohle und Öl-Pigment auf Papier, 2008)
  
  
  
  Schloss Blutenburg, 2016
  
  ______
  (c) Dr Alexander Amelkin, Portraitist, Art-Atelier "GUTER ZWECK" - Арт-Ателье "БЛАГАЯ ЦЕЛЬ" / KUNSTPROJEKT "AGNES BERNAUER" - АРТ-ПРОЕКТ "АГНЕС БЕРНАУЭР", 2016. Version KUNST160717. LINKS: Art-Atelier, Yuppie Blues & Astro-Club
  
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Tags: amelkin, blutenburg, kunst
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